Startseite / Blog / 2025 / März / 14 / AfroKids-Workshop in zwei Klassen 8Seite Drucken
Der Fachrat Intergration in Schorndorf hatte im Februar den Schulen in Schorndorf eine breite Palette an Workshops zugesandt, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus angeboten wurden. Das Burg-Gymnasium hat durch die finanzielle Unterstützung der Palm-Stiftung vier Workshops für einige Klassen realisieren können. Hier nun ein erster Bericht zu AfroKids. Ein großes Dankeschön an den Fachrat für Integration und die Palm-Stiftung Schorndorf.
Der Fachrat Intergration in Schorndorf hatte im Februar den Schulen in Schorndorf eine breite Palette an Workshops zugesandt, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus angeboten wurden. Das Burg-Gymnasium hat durch die finanzielle Unterstützung der Palm-Stiftung vier Workshops für einige Klassen realisieren können. Hier nun ein erster Bericht zu AfroKids. Ein großes Dankeschön an den Fachrat für Integration und die Palm-Stiftung Schorndorf.
Hier nun der Bericht einer Schülerin:
Am 13.März 2025 hatten wir, die Klasse 8b, die Chance an einem Workshop mit AfroKids teilzunehmen. Gemeinsam haben wir uns intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt und wie dieser einen tiefen Graben in unsere Gesellschaft reißt. Aber wie schaffen wir es diesen Graben zu überwinden und uns mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen?
Frieden steht dem Rassismus entgegen. Frieden ist nicht nur kein Krieg, sondern das Leben auf Augenhöhe in der Gesellschaft, ein respektvoller Umgang, sowie das Überwinden von Vorurteilen. Frieden fängt in unseren Herzen an! Im Workshop machten wir uns viele Gedanken, was dieser Frieden für uns als Menschen bedeutet und stellten schnell fest, wie essenziell diese Grundlage für ein harmonisches Miteinander doch ist. Unser Workshopleiter Tshahamala Schweizer von der Organisation Afrokids gab uns viele tiefe Einblicke in seine bewegende Geschichte, seine Wünsche und sein durch Durchhaltevermögen gekennzeichnetes Leben. Uns faszinierte und inspirierte seine offene, herzliche Art und die Weise, mit welcher positiven Einstellung er durchs Leben geht.
Um dem Frieden ein Stück näher zu kommen, half er uns die Brille der Vorurteile zu entlarven und sie uns bewusst vor Augen zu führen. „Wir sehen oft nur, was wir sehen wollen“, sagt er dazu. Gespannt lauschten wir ihm. Er hat so viel Unfassbares zu erzählen. Wir kamen schnell zu dem Entschluss, wie dankbar wir für unser Leben sein müssen; das Privileg zu haben in Frieden und Sicherheit leben zu dürfen. Zum Schluss gab er uns mit, wir sollen unseren Träumen folgen, denn Jedem steht eine Welt voller Möglichkeiten offen. Der größte Feind sind wir selbst, drum sollen wir zu unserem eigenen besten Freund werden, der jedem Hindernis entgegensteht. Denn auch in unserem Herzen soll Selbstakzeptanz seinen Platz finden. Dieser Workshop gab uns allen neuen Mut und die Kraft, Frieden zu leben und ihn zu verbreiten und so dem Rassismus entgegenzuwirken. So kann aus Hass und Krieg ein Leben auf Augenhöhe und Frieden ermöglicht werden.
Wir müssen Brücken bauen. Brücken der Liebe, der Gerechtigkeit, der Akzeptanz, der Gleichberechtigung. Eben eine, die auf dem Grund des Friedens ihren Halt findet.
Veronika Giebeler, Kl. 8b
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